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Azubi Watch

Überwachung und Richtfunk - Viel Erfahrung und ein Sonnenbrand

Unser Auszubildender Tobi hat viele verschiedene Aufgaben. Dass er aber mal im 18. Stock über den Dächern von Frankfurt und Offenbach Kameras und Richtfunk installiert und am eigenen Körper erlebt wie sehr ein Bau-Kran wackelt, hat er vor ein paar Monaten wohl selbst nicht gedacht.
Von seinen Erfahrungen berichtet er im aixit AZUBI WATCH:

Hallo Tobi, stell Dich doch den Lesern mal kurz vor
Ich bin Tobias Kliem, bin 19 Jahre alt und mache im 2. Jahr eine Ausbildung bei der Firma aixit als Fachinformatiker für Systemintegration.

Systemintegration bedeutet genau?
Eigentlich alles rund um die Server. Sprich Verwaltung, Einrichtung, Wartung. Das hängt immer sehr von dem Kunden ab, was für ein Bedarf gerade da ist.

Gibt es den typischen Arbeitstag und wie sieht der aus?
Also eigentlich ist hier im Rechenzentrum Frankfurt kaum ein Tag wie der andere. Es gibt sehr viele und unterschiedliche Aufgaben und prinzipiell genieße ich das Vertrauen auch eigenständig Themen anzugehen. Natürlich habe ich meine Ausbildungsleiter, die ich fragen kann, aber generell versuche ich mich immer erstmal selbst an den Lösungen. Das funktioniert in der Regel auch sehr gut.

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Jetzt sehen wir hier ja ein Foto von Dir in luftiger Höhe, was hat es damit auf sich?
Ein Kunde von uns hat uns gebeten eine Kameraüberwachung auf einer Großbaustelle einzurichten, damit sie eine Art Baudokumentation erstellen können. Dafür mussten Kameras angebracht werden, die möglichst viel von der Baustelle aufnehmen. Also sehr hoch.
Ich bin gefragt worden, ob ich nicht Lust hätte mitzuhelfen und war dann gleich dabei.

Und Du warst der Auserwählte, der in die Höhe „durfte“?
Naja, auserwählt würde ich jetzt nicht sagen. Ich bin natürlich gefragt worden, ob ich hoch möchte und hatte auch kein Problem damit. Ich weiß allerdings nicht, ob der Kollege nicht auch ganz froh war, dass er nicht klettern musste (lacht).

Und auf den Baukran seid ihr dann auch?
Genau, da die eine Kamera nicht alles aufs Bild bekommt, musste auch noch eine zweite Kamera am Baukran befestigt werden. Und das war mir vorher gar nicht so klar, wie sehr ein Kran wackelt. Drei bis vier Meter hin und her auf einer Höhe von 32 Metern hat uns der Kranführer erklärt. Da habe ich mich dann schon lieber hingesetzt beim Anbringen des Gehäuses.
Aber wir waren von dem Kunden auch super instruiert und abgesichert. Wir hatten Sicherheitsschuhe, Helm, Warnweste und auch einen Auffanggurt, mit dem ich die ganze Zeit gesichert war. Angst hatte ich jedenfalls nicht.

Was für eine Herausforderung hat das Projekt noch mitgebracht?
Dass wir keine Sonnencreme dabei hatten, habe ich abends schon gemerkt (lacht).
Nein im Ernst, wir hatten noch die Herausforderung Netz zu den Kameras zu bekommen, damit diese auch Live-Bilder senden können. Dafür haben wir von Ubiquiti NanoBeams eingerichtet. Damit der Kunde sich über die einzelnen IPs die Bilder angucken kann.

Ubiquiti NanoBeam - erklär mal?
Das ist die Hardware, die wir für Richtfunk benutzen. So bekommen wir auch Netz in etwas schwer erreichbare Areale. Wie zum Beispiel ein Hochhausdach oder eben einen Baukran.

Zum Abschluss noch die Frage wo Du dich nach deiner Ausbildung siehst?
Puh, gar nicht so leicht. Ist ja wie ein Vorstellungsgespräch hier (lacht).
Aber ich möchte erstmal die Ausbildung erfolgreich abschließen und dann sehr gerne übernommen werden. Alle Themen, die aixit für ihre Kunden macht, möchte ich gerne beherrschen und lernen.

Zum Beispiel?
Naja, die Cloud-Themen oder Backups beispielsweise. Da möchte ich gerne mehr wissen und auch alle Anfragen und Tickets beantworten können. Die einfacheren Aufgaben, wie Serverwartung oder Festplatten-Tausch übernehme ich ja jetzt schon, aber da möchte ich noch tiefer kommen.

Vielen Dank für das Gespräch.

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