Netzwerkwartung – ein Einblick

Letzte Woche in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stand im Rechenzentrum Frankfurt für die aixit GmbH eine Netzwerkwartung an. Mit der im Vorfeld verschickten Wartungsangekündigung waren die Kunden informiert und so gingen die aixit Mitarbeiter gut vorbereitet in die Wartungsnacht.

In diesem Blog Eintrag wollen wir einen Einblick in diese Wartung werfen, was die Ziele waren, ob alles funktioniert hat und wie man eigentlich am besten schläft vor und nach so einem nächtlichen Einsatz.

 

Frankfurt, Rebstöckerstraße, 15.09.2021. Um 23:15 finden sich die aixit Mitarbeiter unter der Leitung von aixit Netzwerker Gregor im Rechenzentrum Frankfurt ein.
In dem einleitenden Gespräch werden die Ziele der Wartung noch einmal besprochen und ein ungefährer Zeitplan skizziert.
Es gibt für diese Wartung zwei Ziele: zum einen soll bei einem der Core-Router die beiden SSDs getauscht werden, da sich diese am Ende des Lifecycles befinden und dieses per Alert mitgeteilt haben.
Zum anderen soll für alle Core-Router und Edge-Router die neueste Betriebssystems-Version eingespielt werden. Obwohl die Geräte allesamt per Inservice-Upgrade auch im Betrieb bleiben können, will man doch kein Risiko eingehen. Daher sind potentielle kurze Ausfälle angekündigt und man führt diese Arbeiten lieber nachts durch.

Pünktlich um 0:00 können die Arbeiten auf der Rechenzentrumsfläche dann beginnen. Zum ersten Mal sind bei dieser Wartung auch zwei der insgesamt vier aixit Azubis dabei, die in dieser Nacht mithelfen aber natürlich auch viel lernen wollten.

Der Tausch der SSDs verläuft hierbei ohne Probleme. Zwar müssen die alten Platten komplett mit Schienen ausgebaut werden und die neuen Platten dann in einem separaten Büro wieder in die Schienen montiert werden, aber das kostet nur ein paar Minuten pro Platte extra.

Gegen 1:30 Uhr ist der Hardware-Tausch abgeschlossen.
Jetzt geht es an die Updates der Core Router und der Edge Router, die am Standort Frankfurt verbaut sind. Das meiste davon kann per Konsole in den Büros gemacht werden. Hier müssen die aixit Techniker vor allem bei den Core Routern etwas länger warten, da diese Updates doch etwas Zeit brauchen. Trotz fortgeschrittener Stunde und einsetzender Müdigkeit, darf dabei natürlich die Konzentration nicht abnehmen.

Azubi Nicolai fasst diese Zeit dann im Nachgang auch passend zusammen “Die letzen zwei Stunden waren schon anstrengend. Man muss sich sehr konzentrieren, weil man die Müdigkeit stärker und stärker merkt.“
Und Ausbildungs-Kollege Laris ergänzt mit einem Lachen: „Wir konnten in diesem Schritt nicht mehr viel beisteuern und unsere Hauptaufgabe lag darin alle bei Laune zu halten.“

Bis auf eine zickende Mehrfach-Netzwerkkarte, dich nicht sofort wieder laufen wollte, klappt aber auch dieser Teil der Wartung ohne größere Komplikationen, so dass gegen 4:45 Uhr alle Systeme auf dem neuesten Stand sind und es, bis auf einen kurzen Schwenk zwischen den Core Routern, keine unerwarteten Ausfälle gibt.
Ein Blick ins Ticketsystem, zeigt auch hier, dass alles gut geklappt hat und es keine unangenehmen Überraschungen von Kunden-Seite gibt.

Dementsprechend positiv fällt dann auch das Fazit in der Abschluss Besprechung um 5:00 Uhr aus. Die dann auch der letzte Programmpunkt für die Mitarbeiter in der Nacht ist.

„Ich hätte doch etwas mehr vorschlafen sollen, am Ende war ich schon sehr müde. Aber es war wirklich spannend.“ Sagt Laris zum Ende der Wartungsnacht kurz bevor es für alle Richtung Zuhause geht.

„In der Bahn waren alle schon auf dem Weg zur Arbeit mit Kaffee in der Hand. Da habe ich mich gefreut, dass mein Bett nicht mehr weit war“ fasst Nicolai seinen Heimweg zusammen.

Und in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den Auszubildenden ergänzt Wartungsleiter Gregor: „Die Beiden haben Ihren Job wirklich gut gemacht und super durchgehalten. Ich denke gerade für die zwei war das eine sehr spannende aber halt auch anstrengende Nacht. Alle waren auf jeden Fall sehr froh, als es morgens Richtung Bett ging.“

Mit ein paar Tagen Abstand freuen sich jedenfalls alle Beteiligten schon auf die nächste Wartung, die dann mit Sicherheit genauso problemlos funktioniert, wie die letzte.

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